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Beispiel

Der Umgekehrte Generationenvertrag ist auch für Absolventen mit hohen Verdiensten fair gestaltet. Da die Rückzahlungen an die individuelle Zahlungsfähigkeit gekoppelt sind, wird dabei außerdem die Belastung zum Zeitpunkt des Berufseinstiegs, wenn das Gehalt relativ gesehen (noch) niedrig ist, reduziert und steigt dann mit der zunehmenden Verdiensthöhe.

Das folgende Beispiel vergleicht an konkreten Zahlen, mit welchen Studienkosten insgesamt zu rechnen ist.

Beispielhaft berechnet wird dies für einen Studenten, der im Jahr nach dem Abschluss seines Bachelor-of-Science ins Berufsleben bei einem größeren Industriekonzern startet und sich dann beruflich jährlich weiter entwickeln und sein Einkommen steigern kann.

Unter Berücksichtigung der steuerlichen Absetzbarkeit ergibt sich für ihn eine Netto-Zahlung an die Fördergesellschaft von insgesamt 31.624 EUR über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Alternativ ist eine Kreditfinanzierung zu erwägen. Hier wurde für die Berechnung für die Verzinsung von einem Aufschlag von 3,5% auf den langfristigen EURIBOR-Marktzins und einer jährlichen Kredittilgung von 5.000 EUR ausgegangen. Die Netto-Gesamtbelastung mit dieser Finanzierungsform beträgt 47.310 EUR.

Im Ergebnis ergibt sich also eine deutlich geringere Belastung durch den Umgekehrten Generationenvertrag (siehe auch folgende Grafik).

Diese Berechnung berücksichtigt nicht, dass ein Student, dessen Einkommen unter das Mindesteinkommen fällt (z.B. wegen MSc-Studium, Elternzeit), keine Rückzahlungen leisten muss.